Hallo,
heute sahen wir um 14:20 Uhr zum ersten Mal einen Fischadler (Männchen) das Nest vor der WEBCAM anfliegen. Wir hoffen natürlich, dass die Vögel auch 2016 wieder erfolgreich brüten…
Beste Grüße, Thomas Brandt
Hallo,
heute sahen wir um 14:20 Uhr zum ersten Mal einen Fischadler (Männchen) das Nest vor der WEBCAM anfliegen. Wir hoffen natürlich, dass die Vögel auch 2016 wieder erfolgreich brüten…
Beste Grüße, Thomas Brandt
Heute Vormittag und auch heute Nachmittag landete der bereits meherere Tage am Steinhuder Meer anwesende Steinadler mehrmals auf dem Fischadlerhorst vor der ÖSSM-Livecam.. Wir haben ein paar der enstandenden Bilder herausgesucht. Gut ist zu erkennen, dass der Vogel am linken Bein beringt ist.
Am 02. März startete das Seeadlerpaar im Meerbruch vor der Livecam dieses Jahr mit der Brut, drei Tage später als 2015, zwei Tage eher als 2014. Der erwartete Schlupftermin liegt damit etwa Anfang-Mitte April..
Liebe Besucher. Wir möchten Sie über den Stand des Livecamprojektes informieren.
Wir schrauben und basteln in den jetzigen Tagen an den Cams, damit sie zur Saison laufen. Um eine höhere Datenstabilität zu erreichen, haben wir eine neue 5 GHZ Funkstrecke aus dem Meerbruch in Richtung Station aufgebaut und testen noch Komponenten. Jede Kamera hängt an einer Funkeinheit im 5 GHZ Bereich. Teilweise müssen die Funksignale über Relaisstationen (Knotenpunkte) an die Station weitergeleitet werden, denn ein direkter Funkkontakt ist nicht immer möglich, denn die Funkstrecken laufen nur über Sichtverbindungen und da sind schon mal Baumgruppen und Häuser zwischen Kamerastandort und ÖSSM-Gebäude. Einige Funkstrecken haben rund 3 km Reichweite. Inzwischen haben wir eine zweite Antenne auf dem Haupthaus, die die Signale aus dem nördlichen Meerbruch aufnehmen kann.
Es gibt neben den eigentlichen Funkproblemen noch einige andere Schwierigkeiten. Die Kameras sind Netzwerkkameras und das Funknetzt ist ein WLAN Netzwerk wie an der häuslichen Fritzbox. Die Technik lässt sich gut vom PC programmieren, nur hilft das gar nichts, wenn ein Kabel von kleinen Säugetieren durchgebissen wird, wie wir es an einem Funkknotenpunkt hatte, dann ist alles weg. Dazu kommt noch, dass die Antennen und Funkmodule z. T. in 15 bis 20 m Höhe hängen, ohne Baumsteiger geht also viel gar nicht.
Ähnliches gilt für die Stromversorgung, die Kameras und die Funkeinheiten benötigen Strom, so dass wir mehrere Fotovoltaikanlagen aufgebaut haben. Leider haben schon mehrere Laderegler versagt, so dass es Probleme im Nachladen der Batterien gibt. Passiert das in der Brutzeit, müssen wir das so hinnehmen und die Übertragung ist evtl. unterbrochen. Die Laderegler schalten die Verbraucher aus, wenn die Batteriespannung zu stark abfällt, so dass es einige Tage dauern kann bis die Batterie wieder soweit geladen ist, dass der Laderegler den Strom freischaltet. So kann es passieren, dass nach mehreren Tagen ohne Sonne die Batterie leer ist und am darauffolgenden sonnigen Tag die Übertragung nicht stattfindet, da der Laderegler der Batterieladung den Vorrang einräumt. Sind mehrere Funkeinheiten hintereinander geschaltet, da die Funksignale über mehrere Punkte erfolgt, kann es auch zu Verkettungen kommen.
Auch sind die Kabelverbindungen der Fotovolatikelemente so manchen scharfen Zähnen ausgesetzt, wie wir feststellen mussten, und dann dringt Feuchtigkeit ist Kabel, es kommt zu Kriechströmen etc.. Die Batterien verlieren im Laufe der Zeit an Kapazität, so dass eine völlige Leistungsreserve nicht immer gegeben ist. Da eine 200 AH Batterie über 400,00 € kostet, können wir nicht wahllos die Batterien im Frühjahr austauschen.
Für die Internetnutzer kommt hinzu, dass wir einen nicht befriedigenden Upload der Daten haben. Er ist schon um das 20 fach höher als das was die Telekom uns bieten kann, denn wir sind bei einem privaten Anbieter Kunde (die Kosten sind zwar nicht das 20 fache, aber doch ein vielfaches). Häufig achtet man nur auf den werbetauglichen download für uns ist jedoch der upload wesentlich. Ein Bild der Fischadlerkamera ist ungefähr 80 kb groß, für einen flüssigen Film benötigt man 25 Bilder pro Sekunde. Das macht also 2000 kb in der Sekunde (= 2 MBit/s). Bei drei Kameras sind das also schon 6 MBit/s, sprich wir müssen ständig mit der Bildgröße jonglieren, da wir zur Zeit einen maximalen Upload von 8 MBit/s haben. Ich vermute mal die meisten Internetnutzer auf dem Lande haben deutlich weniger upload.
Das nächste Problem ist, dass wir die Bilder im Internet vervielfältigen müssen, bei der Masse an Livebildern (3 bis 5 Kameras) ist das auch nicht mehr so einfach. Daher haben wir in diesem Winter den Internetprovider gewechselt, damit wir einen leistungsfähigeren Internetserver haben. Die Vervielfältigungssoftware mit monatlichen Lizenzkosten betreut jetzt ein externer Dientsleister, denn die Performance ist auch nicht ganz simpel.
Kurzum ein aufwendiges Projekt, dass viel Zeit kostet (das wesentliche geht nur außerhalb der Arbeitszeit) und auch einiges an Geldern kostet. Ich möchte daher um Verständnis bitten, wenn etwas mal nicht klappt, denn es ist ein vielschichtiges, technisch anspruchsvolles System und wir machen vorrangig Naturschutz in der Fläche und können nicht immer sofort reagieren.
Die Kameras sind so eingestellt, dass sie bei besonderen Bewegungen vor der Linse automatisch Bilder speichern, anbei ein paar Seeadlerbilder der letzten Tage.
Viele Grüße Thomas Beuster
….vom Fischadlerhorst.
Wir testen die Verbindungen, bei Sonne ist alles gut. Hoffentlich mögen die Akkus die Kälte.
Viele Grüße
Thomas
Auf dem Seeadlerhorst vor der Livecam ist nun wieder ein Seeadlerpaar bei der Brutvorbereitung zu sehen. Auch Kopulationen wurden bereits berichtet. Im vergangenen Jahr begann das Seeadlerpaar vor der Kamera Ende Februar mit der Brut.
Hallo liebe Betrachter
Wir hatten in letzter Zeit einige Übertragungsprobleme, es schien an Kamera und Funkmodul zu liegen. Somit haben wir den schönen Herbst für die ersten Wartungsarbeiten genutzt. Mit viel Technik und einem begnadeten Baumkletterer sind zum Kunsthorst aufgebrochen. Wir haben die Antennen tiefer gesetzt, da es anscheinend unter dem Metallnistkorb zu Datenreflexionen kommt. Die Axiskamera (Model P 3364 mit 2,5 mm Weitwinkel) stockte auch vor Ort immer wieder, sodass wir die Stromspeisung (Power over ethenet 48 Volt gespeist mit 12 Volt) getauscht haben. Nachdem dies nicht den gewünschten Erfolg hatte, haben wir unsere Ersatzkamera (Nachfolgemodell P 3365) montiert und diesen Tausch genutzt um ein Außenmikrofon anzuschließen. Also nun mit Ton!
Probeweise habe ich, dann das Bild mal auf 16.9 gesetzt. Die völlig waagerechte Ausrichtung ist uns nicht gelungen, denn der Horst und die Halterung sind leicht schief und wenn der Baumkletterer oben ist sieht auch alles ganz anders aus und er muss mit ganzen langen Armen an der offenen Kamera montieren.
Ansonsten finde ich, dass alles gut geklappt hat und ich freue mich auf gute und spannende Beobachtungen.
Thomas
Nach nur einem Jungtier, welches vor einigen Wochen flügge war, folgen nun 3 weitere Jungtiere aus der zweiten Brut. Sie sind gestern am 22.07.2015 ausgeflogen.
Alle vier Flussseeschwalbenpaare vor der Kamera haben nun Jungvögel, 2 + 1 + 2 + 3. Während die Jungen des vierten Paares erst wenige Tage alt sind, sehen die zwei zuerst geschlüpften Jungvögel ihren Eltern schon ziemlich ähnlich. Erste flügge Flussseeschwalben werden bereits regelmäßig an der Erweiterungsfläche des Vogelbiotops gesehen.
Den zwei ersten Küken vor der Kamera geht es gut! Sie verstecken sich im Schatten der Kameraaufbauten und kommen hervorgeflitzt, sobald einer der Altvögel mit Futter naht.
Und bei Flussseeschwalbenpaar Nr. 2 ist der Nachwuchs da. Bislang haben wir nur ein Küken gesehen. Vielleicht gehört das unbebrütete Ei, das man durch die linke Hütte erkennen kann zu dem Paar? Auch Chrissy konnte ein paar Schnappschüsse des Kleinen machen:
Am 24.06.2015 schlüpften die ersten beiden Flussseeschwalbenküken vor der Kamera. Auf den folgenden Fotos sieht man die Eltern beim Abtransport der Eischalen, sowie eines der beiden Kleinen. Flussseeschwalbenküken sind gut getarnt, auch wenn die Eltern auffliegen, sind die kleinen häufig in der Brutkuhle oder auch hinter dem Häuschen versteckt. Vor allem beim Füttern hat man jedoch schon jetzt gute Chancen eines der Kleinen zu erblicken!
Beobachtungen vor der Kamera können hier gerne als Kommentar veröffentlicht werden…
Nachdem das erste Flussseeschwalbenpaar vor der Kamera bereits seit etwa zwei Wochen brütet, sitzt nun etwas weiter davor ein weiteres Paar, das bereits ein Ei gelegt hat. Mit Cam 2 ist dieses gut zu erkennen, wenn es gerade gedreht wird (s. Bilder) oder die Altvögel gerade nicht da sind. Mit der Weitwinkelkamera (Cam1) lässt sich beobachten, dass auch auf der linken Seite des Floßes, relativ weit hinten zwei weitere Paare „am Gange sind“. Diese scheinen noch nicht, aber hoffentlich bald mit einer Brut zu beginnen (Nistmulden scharren, Futterübergabe und Kopulation konnten bereits beobachtet werden). Folgend ein paar Schnappschüsse:
Beobachtungen vor der Kamera können hier gerne als Kommentar veröffentlicht werden…
Das dritte Fischadlerküken ist geschlüpft (s. Kommentare zu Beobachtungen Fischadlerlivecam 2015). R.S. sendete einen Screenshot – Vielen Dank!
26.05.2015: das zweite Fiachadlerküken geschlüpft, siehe Kommentar von Konrad Löhmer. Chrissy gelangen Schnappschüsse:
Gerade (26.05.2015, ca. 9:20) ist das erste Fischadlerküken geschlüpft:
und die Eltern schon fleißig am Futterbringen und Füttern, wie F. Melles beobachten konnte:
Kurz vor 9:00 sind noch alle drei Eier komplett..