Die seit einigen Jahren erheblich gestiegene Zahl von Flußseeschwalben, die am Steinhuder Meer rasten oder den See plus Umfeld während der Brutzeit (offensichtlich von der Weser kommend!) als Nahrungsgebiet nutzen, nahmen wir zu Anlass für ein kleines Projekt.
So haben wir Ende März 2014 ein zweites Brutteilfloß auf einem Nebengewässer zu Wasser gelassen, dass hoffentlich allen Bedürfnissen der Seeschwalben gerecht wird.
Zur Erinnerung: im letzten Jahr haben wir bereits ein erstes Teilfloß gebaut, welches auch von Seeschalben genutzt wurde. Die Vögel (ein Trio) hatten dort auch mit Brutvorbereitungen begonnen und dann aufgegeben – aus welchem Grund auch immer. Wir vermuten Störungen durch Nil- und Graugänse, die das Floß immer wieder als Ruheplatz nutzten. Auf das neue Floß können die Gänse vom Wasser aus nicht gelangen, da es eine kleine Umzäunung hat, die auch die Seeschwalbenküken vor das ins Wasser fallen bewahren soll. Das alte Floß hat an allen Seiten eine Rampe, die den Küken das Erklettern des Floßes erleichtern soll, aber eben das nutzen auch die Gänse.
Wir sind gespannt und hoffen, dass die Seeschwalben in diesem Jahr erfolgreich brüten.
Übrigens: Die Seeschwalben fangen mittlerweile zu einem erheblichen Anteil Fische in den 12 angelegten und mit gefährdeten Fischarten (z. B. Karauschen und Moderlieschen) besetzten Naturschutzgewässern. Hier können und dürfen Rote Liste-Arten auch Rote-Liste Arten fressen…
Projektunterstützung durch:

