Archiv des Tages: 24. Juni 2013

Beobachtungen 21.06.2013

Beobachtungen 21.06.2013  –   16:30 – 19:30 Uhr

Meerbruchwiesen Winzlar bis Vogelbiotop
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Höckerschwan                 30
Brandgans                       1 M,  1 W
Schnatterente                  18
Löffelente                         1 M
Reiherente                       5 M,  1 W
Fischadler                        1 so gegen 16:50 Uhr auf dem Kunsthorst sitzend. Siehe auch Anmerkungen unter Westturm.

Kranich                            6 (-8)  Vogelbiotop
Mittelmeermöwe             1 ad,  4 immat
Steppenmöwe                 1 immat
Sturmmöwe                    2 ad, 1 immat

Lachmöwe
Kleines Vogelbiotop: Das mit der Brutkolonie hat sich wohl erledigt. Sieht so aus, als wenn alle Bruten abgebrochen oder zerstört worden wären. Gefiederte Feinde dürften wohl kaum die Ursache sein, da sich ca. 12 – 15 Brutpaare doch recht energisch zur Wehr setzen können. Waren es nachts vierbeinige Räuber? Wenn ja, welche?

Westturm
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Höckerschwan                 10
Haubentaucher                49  sowie das erste Paar mit 2 Jungvögeln

Fischadler                        ca. 18:15 Uhr   1 M mit Nistmaterial vom Hagenburger Moor kommend über den Westturm hinweg nach Nordwesten fliegend. Der Junge macht sich ganz schön Arbeit, als wenn es in Horstnähe keine Bäume geben würde. Auf dem Kunsthorst war der Vogel um 19 Uhr nicht (mehr) zu sehen.

Mit freundlichem Gruß
Karl-Heinz Nagel

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Seeschwalbenfestival

Hallo zusammen,
bei Wetterumschwung ab zum Steinhuder Meer, da ist immer was los. Norbert kam auch sehr früh, gegen Mittag gesellte sich Claus hinzu. Norbert mit Spektiv nahm jede Seeschwalbe unter die Lupe. Ca. 30 Flußseeschwalben konnten wir ausmachen. Und irgendwann kam sein Ruf: „Zwergseeschwalbe, rechts vom Wilhelmstein. Die erkennst du sofort am Flügelschlag, doppelt so schnell.“ Es hat lange gedauert, bis ich eine zumutbare Aufnahme im Kasten hatte. Ganz anders die Raubseeschwalbe, sie flog isoliert. Am Nordufer kam eine zweite hinzu. meine ersten Beobachtungen am Steinhuder Meer. Zusammen mit Claus konnten wir Stunden später dann auch die Szene mit dem Fisch einfangen (wahrscheinlich eine 3. Raubseeschwalbe) Entfernung ca. 400 – 500 m. Sie hatte sich einen ganz schönen Brocken ausgesucht, unglaublich, wie schnell sie dann den Fisch schnabelgerecht umdrehte, um ihn dann abschließend zu verschlingen. Norberts ( zuständig für Endoskopie) abschließender Kommentar: „Jetzt hat sie ihn verschluckt.“ Geschlagene 8 Stunden konzentriert das Meer ‚abgescannt‘. Schichtwechsel. Karl Heinz löste uns, während wir schon auf dem Nachhauseweg waren, ab und hat sicherlich auch noch manch Interessantes zu berichten.

Gute Beobachtungen Wolfgang

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